Pilotprojekt zur freiwilligen Rückkehr und nachhaltigen Reintegration syrischer Ärzt:innen
AMIF-Pilotprojekt | Laufzeit 36 Monate | 10 Teilnehmende
Das RDS-Programm adressiert somit die Herausforderungen beider Gesundheitssysteme: Es würdigt den wertvollen Beitrag der syrischen Fachkräfte in deutschen Kliniken und schafft für sie eine einzigartige professionelle Entwicklungschance.
Diese fördert ihre Integration in Deutschland und befähigt sie gleichzeitig, zukünftig einen entscheidenden Beitrag zur humanitären und medizinischen Infrastruktur in ihrer Heimat zu leisten.
Problem und Programmziele
Bausteine und Reintegrationslogik
Fünf Hauptmaßnahmen im Detail
Kostenstruktur und AMIF-Förderung
Team, Organisation und Kooperationen
Monitoring und Skalierung
Das Projekt „Remigration Doc Syria (RDS-P1)" ist ein AMIF-gefördertes Pilotprogramm zur freiwilligen Rückkehr und nachhaltigen Reintegration syrischer Ärzt:innen.
Ziel ist es, qualifizierte Drittstaatsangehörige bei einer stabilen Rückkehrentscheidung zu unterstützen und ihre Reintegration durch individuelle Begleitung, Übergangssicherung und fachliche Einbindung abzusichern.
Der Pilot dient der Erprobung eines skalierbaren Modells für einen möglichen Folgeantrag.
1. Juli 2026 bis 30. Juni 2028
Diese Pilotphase bietet individuelle Reintegrationsbegleitung über 24 Monate für 10 teilnehmende Ärzt:innen.
Über zwei Jahre
Syrische Ärzt:innen in Deutschland, die freiwillig in ihre Heimat zurückkehren möchten und zum Wiederaufbau des Gesundheitssystems beitragen wollen.
Internationale Organisationen und NGOs wirken als Kooperationspartner im Rahmen der Reintegration. Es besteht keine arbeitsrechtliche Beziehung zwischen Einsatzpartnern und Teilnehmenden.
Kooperation bei der Reintegration von Fachkräften vor Ort und Unterstützung einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung in Syrien. Ihre Rolle ist die fachliche Begleitung und Koordination, nicht die eines Arbeitgebers.
Praktische Unterstützung und fachliche Begleitung der Fachkräfte bei der Reintegration in lokale Gesundheitsstrukturen als Kooperationspartner.
Finanzielle Kooperationsunterstützung und Projektkoordination zur nachhaltigen Reintegration der Fachkräfte, ohne jegliche arbeitsrechtliche Bindung.
Viele syrische Ärzt:innen in Deutschland verfügen über eine hohe Rückkehrbereitschaft, sehen jedoch ohne strukturierte Unterstützung keine realistische Perspektive für eine nachhaltige Reintegration im Herkunftsland.
Ohne begleitete Rückkehr besteht das Risiko instabiler Rückkehrverläufe oder dauerhafter Migration ohne Perspektive.
Der RDS-Pilot gliedert sich in fünf zentrale Maßnahmenbereiche, die eine umfassende Unterstützung der teilnehmenden Ärzt:innen gewährleisten.
Individuelle Beratung und Erstellung eines detaillierten Reintegrationsplans.
Finanzielle und administrative Unterstützung in der kritischen Anfangsphase nach der Rückkehr.
Sicherstellung einer passenden beruflichen Tätigkeit im medizinischen Bereich vor Ort (nicht arbeitsrechtlich gebunden).
Kontinuierliche Unterstützung und Ansprechpartner während des gesamten Pilotprogramms.
Regelmäßige Überprüfung des Reintegrationsprozesses und Erfolgsmessung zur Programmentwicklung.
Das RDS-Programm richtet sich gezielt an eine spezifische Gruppe von syrischen Ärzt:innen, die in Deutschland leben und den Wunsch haben, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren, um dort einen Beitrag zum Wiederaufbau des Gesundheitssystems zu leisten.
In Deutschland lebende medizinische Fachkräfte.
Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen.
Legaler Status und aktive Berufsausübung im deutschen Gesundheitssystem.
Eindeutiger und selbstbestimmter Wunsch zur Rückkehr nach Syrien.
Der RDS-P1 Pilot zielt darauf ab, konkrete und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, die nicht nur den Teilnehmenden zugutekommen, sondern auch als belastbare Grundlage für zukünftige Programme dienen.
Gewährleistung einer erfolgreichen und dauerhaften Reintegration für alle zehn Pilot-Teilnehmenden.
Entwicklung maßgeschneiderter Pläne, die den spezifischen Bedürfnissen und Fähigkeiten jeder Ärzt:in gerecht werden.
Sicherstellung einer passenden und langfristigen beruflichen Tätigkeit im medizinischen Sektor Syriens.
Schaffung einer datengestützten Basis für einen möglichen Folgeantrag und die Skalierung des Programms.
Das RDS-Pilotprogramm wird über 24 Monate (Juli 2026 bis Juni 2028) durch AMIF-Förderung finanziert. Die Mittel sind ausschließlich für migrations- und reintegrationsbezogene Maßnahmen zur Unterstützung von 10 syrischen Ärzt:innen bei ihrer freiwilligen Rückkehr bestimmt.
3.100.000 €
ca. 3.508.000 €
ca. 408.000 €
Die AMIF-Förderung deckt 88,4% der förderfähigen Ausgaben ab
Die verbleibenden 11,6% (ca. 408.000 €) werden durch Drittmittel und Sachleistungen der NGO-Partner über den gesamten Projektzeitraum erbracht
Die Mittelverwendung erfolgt streng zweckgebunden nach den fünf definierten Maßnahmenbereichen
Alle Ausgaben sind einzeln dokumentiert und prüffähig nachgewiesen
Die detaillierte Finanzplanung für die Geschäftsjahre 2027-2029 steht als PDF-Dokument zum Download bereit. Diese umfassende Prognose bietet vollständige Transparenz über die wirtschaftliche Planung des RDS-Pilotprogramms.
Die Gesamtfinanzierung des Pilotprogramms setzt sich aus AMIF-Förderung und Drittmitteln zusammen.
Zusätzlich: Drittmittel / NGO-Beiträge (Sach- & Kooperationsleistungen): ca. 408.000 €
Gesamtvolumen: ca. 3.508.000 €
Eine detaillierte Aufschlüsselung der geplanten Ausgaben für den RDS-Pilot "P1", um Transparenz und Effizienz in der Mittelverwendung zu gewährleisten.
Die Verteilung der Kosten spiegelt die strategische Priorisierung der Projektphasen wider:
Die Evaluation dient der Überprüfung der Zielerreichung des Pilotprojekts und bildet die Grundlage für eine mögliche Skalierung im Rahmen eines Folgeantrags.
Quantitative Kriterien
Qualitative Kriterien
Die Ergebnisse der Evaluation fließen in die Entscheidung über einen Folgeantrag zur Skalierung des Projekts ein.
Die Kommunikation mit der Zielgruppe wird gezielt auf die Mehrwerte und die umfassende Unterstützung des Programms ausgerichtet, weg von rein finanziellen Anreizen hin zur „Übergangssicherung“.
Detaillierte und transparente Aufklärung über alle Aspekte der freiwilligen Rückkehr und Reintegration.
Umfassende Hilfe von der initialen Planung bis zur nachhaltigen Einbindung im Heimatland.
Persönliche Ansprechpartner und maßgeschneiderte Unterstützung für jede teilnehmende Person.
Die Möglichkeit, aktiv am Wiederaufbau medizinischer Strukturen im Herkunftsland mitzuwirken.
Klare Kommunikation über den Umfang, die Dauer und die Erwartungen des Projekts.
Teilnahme an einem größeren Netzwerk von Unterstützung und Wiederaufbauinitiativen.
Der Zeitrahmen für den RDS-P1 Pilot ist in sechs aufeinanderfolgende Phasen unterteilt, die jeweils spezifische Schritte von der ersten Information bis zur nachhaltigen Reintegration umfassen.
Bereitstellung sachlicher Projektinformationen und transparenter Details zu Zielen, Ablauf und Rahmenbedingungen. Sammlung unverbindlicher Interessenbekundungen unter dem AMIF-Hinweis der vollständigen Freiwilligkeit und ohne Verpflichtung.
Persönliche Gespräche zur Prüfung der freiwilligen Rückkehrabsicht, Erhebung individueller Reintegrationserfordernisse und sicherheitsbezogene Vorprüfung. Ergebnis ist eine individuelle Reintegrationsperspektive und dokumentierte Teilnahmeentscheidung.
Umfassende rechtliche, administrative, psychosoziale und fachliche Vorbereitung. Entwicklung eines individuellen Reintegrationsplans und Abstimmung mit relevanten Partnerstrukturen. Ziel ist eine realistische und tragfähige Rückkehrentscheidung.
Organisierte freiwillige Rückkehr mit projektbezogener Übergangssicherung. Begleitete Erstintegration im Herkunftsland und kontinuierliche Betreuung. Die Übergangssicherung erfolgt projektbezogen und ist nicht leistungsabhängig.
Sicherstellung einer fachlichen Tätigkeit als Bestandteil der Reintegration, Einbindung in humanitäre oder medizinische Strukturen mit fachlicher Begleitung und Supervision. Diese Einbindung begründet keine arbeitsrechtliche Beziehung und stellt keine Arbeitnehmerüberlassung dar.
Kontinuierliches Fallmonitoring, Prüfung der Zielerreichung sowie qualitative und quantitative Evaluation. Umfassende Dokumentation für AMIF zur belastbaren Bewertung des Pilotprojekts und als Entscheidungsgrundlage für einen Folgeantrag.
Das Projekt wird unter klar definierten Governance-, Compliance- und Kontrollstrukturen umgesetzt. Ziel ist die ordnungsgemäße, transparente und AMIF-konforme Durchführung aller Projektmaßnahmen sowie eine frühzeitige Identifikation und Steuerung von Risiken.
Alle Teilnehmenden entscheiden sich freiwillig für die Rückkehr und Teilnahme am Programm.
AMIF-Mittel werden ausschließlich für migrations- und reintegrationsbezogene Maßnahmen verwendet.
Klare Abgrenzung zwischen Reintegrationsunterstützung und wirtschaftlicher Tätigkeit.
Alle Maßnahmen und Ausgaben sind lückenlos dokumentiert und prüffähig.
Alle projektbezogenen Ausgaben und Maßnahmen sind prüffähig dokumentiert.
Alle wesentlichen Entscheidungen und Ausgaben werden nach dem Vier-Augen-Prinzip geprüft und freigegeben.
Kontinuierliche Überwachung der Projektfortschritte und Zielerreichung.
Periodische Berichterstattung an alle relevanten Stakeholder und die AMIF-Verwaltungsbehörde.
Vollständige und termingerechte Dokumentation der Mittelverwendung gemäß AMIF-Vorgaben.
Identifizierte Risiken werden systematisch erfasst und durch gezielte Gegenmaßnahmen adressiert.
Gegenmaßnahme:
Gegenmaßnahme:
Gegenmaßnahme:
Gegenmaßnahme:
Neuer Wall 80, 20354 Hamburg
Zentrale Projektleitung und Verwaltung der Genossenschaft
Zusätzlicher Standort für erweiterte geografische Reichweite und Netzwerkaufbau
Die strategische Positionierung in Hamburg und Dresden ermöglicht es NuroVia eG, potenzielle Teilnehmer in einem größeren geografischen Raum zu erreichen und effizient mit internationalen Partnern zu kommunizieren.
NuroVia eG ist eine Genossenschaft mit Sitz in Hamburg, die sich auf innovative Lösungen im Gesundheitswesen spezialisiert hat. Das Unternehmen hat das "Remigration Doc Syria (RDS)" Programm entwickelt, um sowohl den Herausforderungen im deutschen als auch im syrischen Gesundheitssystem zu begegnen.
Neuer Wall 80, 20354 Hamburg
14 Genossenschaftsanteile im Umlauf, gehalten von fünf Anteilseignern für breite Beteiligung und effiziente Entscheidungsfindung
Fokus auf Remigrationsprogramm für syrische Ärzte mit 2-jähriger Laufzeit ab Juli 2026
Bevollmächtigter & Geschäftsführender Projektleiter
Syrischer Arzt mit deutscher Staatsangehörigkeit, C2-Sprachniveau. Ehemalige Geschäftsführung von 3 MVZ-Gesellschaften. Derzeit ärztlicher Berater und externer Praxismanager.
Vorstandsmitglied, Standort Köln
Unternehmer und Mitbegründer der Genossenschaft. Erfahrung im Management von MVZ-Betrieben in 2 Bundesländern.
Vorstandsmitglied, Standort Dresden
Unternehmer, Aufsichtsrat und Vorstand in mehreren Unternehmen. Leitung der Aktivitäten am Standort Sachsen.
Hauptnetzwerkpartner
Augenarzt mit arabischen Wurzeln und spanischem Migrationshintergrund. Medizinstudium an der Universität Kairo. Vorstandsmitglied einer arabischen Ärztevereinigung, Medizin-Unternehmer und aktiver Arzt in einem ophthalmologischen MVZ.
Gemeinsam mit Yaman Damaa bildet Dr. Galal das Kernteam für den direkten Zugang zu syrischen und arabischstämmigen Ärzten in Deutschland.
Politischer Berater Wirtschaftsforum Deutschland Berlin
Erfahrener Kommunikationsexperte mit exzellentem Netzwerk in der Berliner Politik.
Arabisch als Muttersprache für authentische Kommunikation
Gemeinsame kulturelle Wurzeln als Katalysator
Überwindung kultureller Barrieren durch Insiderwissen
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20354 Hamburg
Deutschland
Kontakt:
Michael Kosel
m.kosel@nurovia.com
01722001595
wOliver Krenzer
o.krenzer@nurovia.de
016099629850
Yaman Damaa
y.damaa@nurovia.de
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Vereinbaren Sie ein Erstgespräch
Gemeinsame Entwicklung der Umsetzungsstrategie
Beginn Plan Juli 2026
NuroVia eG
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Vertreten durch den Vorstand:
Michael G. Kosel
Oliver Krenzer
Bevollmächtigter:
Yaman Damaa
Eingetragen im Genossenschaftsregister Hamburg
GenoReg. 1194
Steuernummer:
DE123456789
Zuständiger Prüfungsverband:
GVDL e.V. Chemnitz
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Michael G. Kosel
Remigration Doc Syria (RDS-P1)