Remigration Doc Syria (RDS-P1)
Pilotprojekt zur freiwilligen Rückkehr und nachhaltigen Reintegration syrischer Ärzt:innen
AMIF-Pilotprojekt | Laufzeit 36 Monate | 10 Teilnehmende
Das RDS-Programm adressiert somit die Herausforderungen beider Gesundheitssysteme: Es würdigt den wertvollen Beitrag der syrischen Fachkräfte in deutschen Kliniken und schafft für sie eine einzigartige professionelle Entwicklungschance.
Diese fördert ihre Integration in Deutschland und befähigt sie gleichzeitig, zukünftig einen entscheidenden Beitrag zur humanitären und medizinischen Infrastruktur in ihrer Heimat zu leisten.
Inhalt
01
Ausgangslage & Zielsetzung
Problem und Programmziele
02
Projektansatz (AMIF-konform)
Bausteine und Reintegrationslogik
03
Maßnahmenstruktur
Fünf Hauptmaßnahmen im Detail
04
Pilot-Finanzierung
Kostenstruktur und AMIF-Förderung
05
Umsetzung & Partner
Team, Organisation und Kooperationen
06
Evaluation & Folgeantrag
Monitoring und Skalierung
Vertraulich
Zusammenfassung
Das Projekt „Remigration Doc Syria (RDS-P1)" ist ein AMIF-gefördertes Pilotprogramm zur freiwilligen Rückkehr und nachhaltigen Reintegration syrischer Ärzt:innen.
Ziel ist es, qualifizierte Drittstaatsangehörige bei einer stabilen Rückkehrentscheidung zu unterstützen und ihre Reintegration durch individuelle Begleitung, Übergangssicherung und fachliche Einbindung abzusichern.
Der Pilot dient der Erprobung eines skalierbaren Modells für einen möglichen Folgeantrag.
Programmstruktur und Zeitrahmen
Laufzeit
1. Juli 2026 bis 30. Juni 2028
Diese Pilotphase bietet individuelle Reintegrationsbegleitung über 24 Monate für 10 teilnehmende Ärzt:innen.
  • Pilotphase als Entscheidungsgrundlage für eine mögliche Skalierung
  • Pilotphase als Grundlage für optionalen Folgeantrag nach Zielerreichung
10
Ärzt:innen (Pilot)
Über zwei Jahre
Zielgruppe
Syrische Ärzt:innen in Deutschland, die freiwillig in ihre Heimat zurückkehren möchten und zum Wiederaufbau des Gesundheitssystems beitragen wollen.
Strategische Partnerschaften
Internationale Organisationen und NGOs wirken als Kooperationspartner im Rahmen der Reintegration. Es besteht keine arbeitsrechtliche Beziehung zwischen Einsatzpartnern und Teilnehmenden.

Partnerrolle
  • Fachliche Einbindung der Teilnehmenden
  • Begleitung vor Ort im Reintegrationskontext
  • Strukturelle Anbindung an lokale Gesundheitssysteme
WHO & UNO
Kooperation bei der Reintegration von Fachkräften vor Ort und Unterstützung einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung in Syrien. Ihre Rolle ist die fachliche Begleitung und Koordination, nicht die eines Arbeitgebers.
Ärzte ohne Grenzen
Praktische Unterstützung und fachliche Begleitung der Fachkräfte bei der Reintegration in lokale Gesundheitsstrukturen als Kooperationspartner.
USAID
Finanzielle Kooperationsunterstützung und Projektkoordination zur nachhaltigen Reintegration der Fachkräfte, ohne jegliche arbeitsrechtliche Bindung.
Das lösungswerte Problem
Viele syrische Ärzt:innen in Deutschland verfügen über eine hohe Rückkehrbereitschaft, sehen jedoch ohne strukturierte Unterstützung keine realistische Perspektive für eine nachhaltige Reintegration im Herkunftsland.
Ohne begleitete Rückkehr besteht das Risiko instabiler Rückkehrverläufe oder dauerhafter Migration ohne Perspektive.
Maßnahmenübersicht
Der RDS-Pilot gliedert sich in fünf zentrale Maßnahmenbereiche, die eine umfassende Unterstützung der teilnehmenden Ärzt:innen gewährleisten.
Rückkehrvorbereitung & Planung
Individuelle Beratung und Erstellung eines detaillierten Reintegrationsplans.
Reintegration & Übergangssicherung
Finanzielle und administrative Unterstützung in der kritischen Anfangsphase nach der Rückkehr.
Fachliche Einbindung
Sicherstellung einer passenden beruflichen Tätigkeit im medizinischen Bereich vor Ort (nicht arbeitsrechtlich gebunden).
Projektmanagement & Begleitung
Kontinuierliche Unterstützung und Ansprechpartner während des gesamten Pilotprogramms.
Monitoring & Evaluation
Regelmäßige Überprüfung des Reintegrationsprozesses und Erfolgsmessung zur Programmentwicklung.
Zielgruppe
Das RDS-Programm richtet sich gezielt an eine spezifische Gruppe von syrischen Ärzt:innen, die in Deutschland leben und den Wunsch haben, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren, um dort einen Beitrag zum Wiederaufbau des Gesundheitssystems zu leisten.
Syrische Ärzt:innen
In Deutschland lebende medizinische Fachkräfte.
Drittstaatsangehörige
Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen.
Aufenthalt & Berufstätigkeit in Deutschland
Legaler Status und aktive Berufsausübung im deutschen Gesundheitssystem.
Freiwillige Rückkehrabsicht
Eindeutiger und selbstbestimmter Wunsch zur Rückkehr nach Syrien.
Wirkung & Ziele
Der RDS-P1 Pilot zielt darauf ab, konkrete und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen, die nicht nur den Teilnehmenden zugutekommen, sondern auch als belastbare Grundlage für zukünftige Programme dienen.
10 Stabile Rückkehrverläufe
Gewährleistung einer erfolgreichen und dauerhaften Reintegration für alle zehn Pilot-Teilnehmenden.
Individuelle Reintegrationspläne
Entwicklung maßgeschneiderter Pläne, die den spezifischen Bedürfnissen und Fähigkeiten jeder Ärzt:in gerecht werden.
Nachhaltige berufliche Einbindung
Sicherstellung einer passenden und langfristigen beruflichen Tätigkeit im medizinischen Sektor Syriens.
Belastbare Entscheidungsgrundlage
Schaffung einer datengestützten Basis für einen möglichen Folgeantrag und die Skalierung des Programms.
Pilot-Finanzierung
Das RDS-Pilotprogramm wird über 24 Monate (Juli 2026 bis Juni 2028) durch AMIF-Förderung finanziert. Die Mittel sind ausschließlich für migrations- und reintegrationsbezogene Maßnahmen zur Unterstützung von 10 syrischen Ärzt:innen bei ihrer freiwilligen Rückkehr bestimmt.
3.1M
AMIF-Förderung
3.100.000 €
88.4%
Förderquote
3.5M
Gesamtvolumen
ca. 3.508.000 €
408K
Drittmittel
ca. 408.000 €
Finanzierungsstruktur im Detail
Die AMIF-Förderung deckt 88,4% der förderfähigen Ausgaben ab
Die verbleibenden 11,6% (ca. 408.000 €) werden durch Drittmittel und Sachleistungen der NGO-Partner über den gesamten Projektzeitraum erbracht
Die Mittelverwendung erfolgt streng zweckgebunden nach den fünf definierten Maßnahmenbereichen
Alle Ausgaben sind einzeln dokumentiert und prüffähig nachgewiesen

Wichtig: Die Förderung ermöglicht eine professionelle Projektsteuerung und individuelle Begleitung jeder teilnehmenden Ärzt:in über den gesamten Reintegrationsprozess.
Finanzplanung Download
Die detaillierte Finanzplanung für die Geschäftsjahre 2027-2029 steht als PDF-Dokument zum Download bereit. Diese umfassende Prognose bietet vollständige Transparenz über die wirtschaftliche Planung des RDS-Pilotprogramms.
Einnahmen & Ausgaben
  • AMIF-Förderung: 90% der Gesamtfinanzierung
  • Kooperationspartner-Beteiligung über 3 Jahre
  • Detaillierte Kostenaufschlüsselung nach Maßnahmenbereichen
  • Monatliche Cashflow-Prognosen
Personalplanung
  • 4 Mitarbeiter über gesamten Projektzeitraum
  • Durchschnittsgehalt: 81.000 € p.a.
  • Aufschlüsselung nach Funktionen (Verwaltung, Projektleitung)
  • Mitarbeitersteuern und -leistungen
Bilanz & Cashflow
  • Prognostizierte Gewinn- und Verlustrechnungen
  • Bilanzprognosen für alle drei Geschäftsjahre
  • Finanzierungsstruktur und Liquiditätsplanung
  • Verfügbares Guthaben und Schuldenstand
Transparenz & Prüfbarkeit
  • Alle Zahlen einzeln dokumentiert
  • Monatsgenaue Aufschlüsselung GJ2027
  • Jahresübersichten GJ2028 und GJ2029
  • AMIF-konforme Mittelverwendung

Download: Die vollständige Finanzplanung (GJ2027-GJ2029) enthält detaillierte Monatsübersichten, Grafiken und Tabellen für alle Einnahmen- und Ausgabenpositionen sowie prognostizierte Bilanzen.
Gesamtkostenübersicht Pilot
Die Gesamtfinanzierung des Pilotprogramms setzt sich aus AMIF-Förderung und Drittmitteln zusammen.
Zusätzlich: Drittmittel / NGO-Beiträge (Sach- & Kooperationsleistungen): ca. 408.000 €
Gesamtvolumen: ca. 3.508.000 €

Die AMIF-Förderung ist zweckgebunden für migrations- und reintegrationsbezogene Maßnahmen. Alle Mittel dienen der strukturierten Unterstützung freiwilliger Rückkehr und nachhaltiger Reintegration.
Kostenstruktur
Eine detaillierte Aufschlüsselung der geplanten Ausgaben für den RDS-Pilot "P1", um Transparenz und Effizienz in der Mittelverwendung zu gewährleisten.
55%
Reintegration & Übergangssicherung
20%
Projektmanagement
10%
Rückkehrvorbereitung
10%
NGO-Koordination & Begleitung
5%
Monitoring & Evaluation
Die Verteilung der Kosten spiegelt die strategische Priorisierung der Projektphasen wider:
  • Reintegration & Übergangssicherung (55%): Der größte Anteil ist für die direkte Unterstützung der Ärzt:innen nach ihrer Rückkehr vorgesehen, einschließlich finanzieller Hilfen und administrativer Begleitung, um eine stabile Reintegration zu ermöglichen.
  • Projektmanagement (20%): Sichert die effiziente Planung, Durchführung und Steuerung des gesamten Pilotprogramms.
  • Rückkehrvorbereitung (10%): Deckt Kosten für individuelle Beratungsgespräche, Informationsmaterialien und die Erstellung maßgeschneiderter Reintegrationspläne ab.
  • NGO-Koordination & Begleitung (10%): Finanzierung der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen vor Ort, die eine fachliche und soziale Einbindung gewährleisten.
  • Monitoring & Evaluation (5%): Ermöglicht die kontinuierliche Erfolgskontrolle, Datenerfassung und Analyse zur Programmentwicklung und zur Vorbereitung auf eine mögliche Skalierung.
Evaluation & Erfolgskriterien (Pilot RDS-P1)
Die Evaluation dient der Überprüfung der Zielerreichung des Pilotprojekts und bildet die Grundlage für eine mögliche Skalierung im Rahmen eines Folgeantrags.
Evaluationsziele
  • Nachweis der erfolgreichen freiwilligen Rückkehr
  • Bewertung der Nachhaltigkeit der Reintegration
  • Überprüfung der Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen
  • Ableitung von Optimierungspotenzialen
Erfolgskriterien
Quantitative Kriterien
  • 10 erfolgreich umgesetzte freiwillige Rückkehrverläufe
  • 100 % der Teilnehmenden mit dokumentiertem Reintegrationsplan
  • vollständige Teilnahme an Begleit- und Monitoringmaßnahmen
Qualitative Kriterien
  • stabile berufliche und soziale Einbindung
  • positive Reintegrationsbewertung im Projektverlauf
  • keine Abbrüche aufgrund unzureichender Vorbereitung
Evaluationsmethodik
  • laufendes Fallmonitoring
  • strukturierte Zwischenbewertung
  • abschließende Projektevaluation
  • Dokumentation gemäß AMIF-Anforderungen
Nutzung der Ergebnisse
Die Ergebnisse der Evaluation fließen in die Entscheidung über einen Folgeantrag zur Skalierung des Projekts ein.

Die Evaluation erfolgt ergebnisoffen und dient ausschließlich der Qualitäts- und Wirkungsprüfung.
Kapitel 2
Ausführung
Zielgruppenkommunikation
Die Kommunikation mit der Zielgruppe wird gezielt auf die Mehrwerte und die umfassende Unterstützung des Programms ausgerichtet, weg von rein finanziellen Anreizen hin zur „Übergangssicherung“.
Schwerpunkte der Information
Detaillierte und transparente Aufklärung über alle Aspekte der freiwilligen Rückkehr und Reintegration.
Unterstützung bei freiwilliger Rückkehr und Reintegration
Umfassende Hilfe von der initialen Planung bis zur nachhaltigen Einbindung im Heimatland.
Individuelle Begleitung in der Übergangsphase
Persönliche Ansprechpartner und maßgeschneiderte Unterstützung für jede teilnehmende Person.
Beitrag zum nachhaltigen Wiederaufbau
Die Möglichkeit, aktiv am Wiederaufbau medizinischer Strukturen im Herkunftsland mitzuwirken.
Transparente Projektbedingungen
Klare Kommunikation über den Umfang, die Dauer und die Erwartungen des Projekts.
Einbindung in humanitäre und internationale Strukturen
Teilnahme an einem größeren Netzwerk von Unterstützung und Wiederaufbauinitiativen.
Meilensteine 2026-2028
Der Zeitrahmen für den RDS-P1 Pilot ist in sechs aufeinanderfolgende Phasen unterteilt, die jeweils spezifische Schritte von der ersten Information bis zur nachhaltigen Reintegration umfassen.
01
Phase 1 – Information & Interessenbekundung
Bereitstellung sachlicher Projektinformationen und transparenter Details zu Zielen, Ablauf und Rahmenbedingungen. Sammlung unverbindlicher Interessenbekundungen unter dem AMIF-Hinweis der vollständigen Freiwilligkeit und ohne Verpflichtung.
02
Phase 2 – Individuelle Klärung
Persönliche Gespräche zur Prüfung der freiwilligen Rückkehrabsicht, Erhebung individueller Reintegrationserfordernisse und sicherheitsbezogene Vorprüfung. Ergebnis ist eine individuelle Reintegrationsperspektive und dokumentierte Teilnahmeentscheidung.
03
Phase 3 – Rückkehrvorbereitung & Planung
Umfassende rechtliche, administrative, psychosoziale und fachliche Vorbereitung. Entwicklung eines individuellen Reintegrationsplans und Abstimmung mit relevanten Partnerstrukturen. Ziel ist eine realistische und tragfähige Rückkehrentscheidung.
04
Phase 4 – Freiwillige Rückkehr & Übergangsphase
Organisierte freiwillige Rückkehr mit projektbezogener Übergangssicherung. Begleitete Erstintegration im Herkunftsland und kontinuierliche Betreuung. Die Übergangssicherung erfolgt projektbezogen und ist nicht leistungsabhängig.
05
Phase 5 – Fachliche Einbindung
Sicherstellung einer fachlichen Tätigkeit als Bestandteil der Reintegration, Einbindung in humanitäre oder medizinische Strukturen mit fachlicher Begleitung und Supervision. Diese Einbindung begründet keine arbeitsrechtliche Beziehung und stellt keine Arbeitnehmerüberlassung dar.
06
Phase 6 – Begleitung, Monitoring & Evaluation
Kontinuierliches Fallmonitoring, Prüfung der Zielerreichung sowie qualitative und quantitative Evaluation. Umfassende Dokumentation für AMIF zur belastbaren Bewertung des Pilotprojekts und als Entscheidungsgrundlage für einen Folgeantrag.
Governance, Compliance & Kontrolle
Das Projekt wird unter klar definierten Governance-, Compliance- und Kontrollstrukturen umgesetzt. Ziel ist die ordnungsgemäße, transparente und AMIF-konforme Durchführung aller Projektmaßnahmen sowie eine frühzeitige Identifikation und Steuerung von Risiken.
Governance-Struktur
Projektträger
  • Gesamtverantwortung für Projektsteuerung und Mittelverwendung
  • Sicherstellung der Einhaltung aller AMIF-Vorgaben
Projektleitung
  • Operative Umsetzung
  • Koordination der Projektphasen
  • Zentrale Ansprechstelle für AMIF-Verwaltungsbehörde
Kooperationspartner (NGOs)
  • Fachliche Begleitung im Rahmen der Reintegration
  • Keine arbeitsrechtliche Rolle
  • Klare vertragliche Abgrenzung

Wichtig: Klare Verantwortlichkeiten ohne Vermischung der Rollen.
Compliance-Rahmen
Einhaltung maßgeblicher Regelwerke
  • AMIF-Förderrichtlinie 2025
  • EU-Grundrechtecharta
  • Datenschutz (DSGVO)
  • Nationale und europäische Sanktions- und Sicherheitsvorgaben
Grundprinzipien
Freiwilligkeit der Teilnahme
Alle Teilnehmenden entscheiden sich freiwillig für die Rückkehr und Teilnahme am Programm.
Zweckbindung der Mittel
AMIF-Mittel werden ausschließlich für migrations- und reintegrationsbezogene Maßnahmen verwendet.
Trennung von Reintegration und wirtschaftlicher Tätigkeit
Klare Abgrenzung zwischen Reintegrationsunterstützung und wirtschaftlicher Tätigkeit.
Vollständige Dokumentation und Nachweisführung
Alle Maßnahmen und Ausgaben sind lückenlos dokumentiert und prüffähig.
Kontroll- & Qualitätssicherung
Alle projektbezogenen Ausgaben und Maßnahmen sind prüffähig dokumentiert.
01
Internes Vier-Augen-Prinzip
Alle wesentlichen Entscheidungen und Ausgaben werden nach dem Vier-Augen-Prinzip geprüft und freigegeben.
02
Laufendes Monitoring aller Maßnahmen
Kontinuierliche Überwachung der Projektfortschritte und Zielerreichung.
03
Regelmäßige Projektstatusberichte
Periodische Berichterstattung an alle relevanten Stakeholder und die AMIF-Verwaltungsbehörde.
04
Fristgerechte Zwischen- und Abschlussverwendungsnachweise
Vollständige und termingerechte Dokumentation der Mittelverwendung gemäß AMIF-Vorgaben.
Risikomanagement
Identifizierte Risiken werden systematisch erfasst und durch gezielte Gegenmaßnahmen adressiert.
Identifizierte Risiken & Gegenmaßnahmen
1
Nähe zur Arbeitnehmerüberlassung
Gegenmaßnahme:
  • Klare vertragliche Abgrenzung
  • Keine leistungsbezogene Vergütung
  • Fachliche Einbindung ausschließlich als Reintegrationsbestandteil
2
Instabile Rückkehrverläufe
Gegenmaßnahme:
  • Individuelle Reintegrationsplanung
  • Übergangssicherung
  • Kontinuierliche Begleitung
3
Sicherheits- und Kontextveränderungen im Herkunftsland
Gegenmaßnahme:
  • Enge Abstimmung mit internationalen Partnern
  • Flexible Anpassung der Projektumsetzung
  • Kontinuierliche Lagebewertung
4
Verzögerungen oder Zielabweichungen
Gegenmaßnahme:
  • Meilenstein-Monitoring
  • Frühzeitige Information der AMIF-Verwaltungsbehörde
  • Anpassung innerhalb des genehmigten Projektumfangs
Kapitel 3
Unternehmen
Standorte und Organisation
Hauptsitz Hamburg
Neuer Wall 80, 20354 Hamburg
Zentrale Projektleitung und Verwaltung der Genossenschaft
Projektbüro Dresden
Zusätzlicher Standort für erweiterte geografische Reichweite und Netzwerkaufbau
Die strategische Positionierung in Hamburg und Dresden ermöglicht es NuroVia eG, potenzielle Teilnehmer in einem größeren geografischen Raum zu erreichen und effizient mit internationalen Partnern zu kommunizieren.
Unternehmensübersicht
NuroVia eG ist eine Genossenschaft mit Sitz in Hamburg, die sich auf innovative Lösungen im Gesundheitswesen spezialisiert hat. Das Unternehmen hat das "Remigration Doc Syria (RDS)" Programm entwickelt, um sowohl den Herausforderungen im deutschen als auch im syrischen Gesundheitssystem zu begegnen.
Neuer Wall 80, 20354 Hamburg
Genossenschaftsstruktur
14 Genossenschaftsanteile im Umlauf, gehalten von fünf Anteilseignern für breite Beteiligung und effiziente Entscheidungsfindung
Strategische Ausrichtung
Fokus auf Remigrationsprogramm für syrische Ärzte mit 2-jähriger Laufzeit ab Juli 2026
Geschäftsführung
Yaman Damaa
Bevollmächtigter & Geschäftsführender Projektleiter
Syrischer Arzt mit deutscher Staatsangehörigkeit, C2-Sprachniveau. Ehemalige Geschäftsführung von 3 MVZ-Gesellschaften. Derzeit ärztlicher Berater und externer Praxismanager.
Oliver Krenzer
Vorstandsmitglied, Standort Köln
Unternehmer und Mitbegründer der Genossenschaft. Erfahrung im Management von MVZ-Betrieben in 2 Bundesländern.
Michael G. Kosel
Vorstandsmitglied, Standort Dresden
Unternehmer, Aufsichtsrat und Vorstand in mehreren Unternehmen. Leitung der Aktivitäten am Standort Sachsen.
Berater und Netzwerk
Dr. Ahmed Galal & Yaman Damaa
Hauptnetzwerkpartner
Augenarzt mit arabischen Wurzeln und spanischem Migrationshintergrund. Medizinstudium an der Universität Kairo. Vorstandsmitglied einer arabischen Ärztevereinigung, Medizin-Unternehmer und aktiver Arzt in einem ophthalmologischen MVZ.
Gemeinsam mit Yaman Damaa bildet Dr. Galal das Kernteam für den direkten Zugang zu syrischen und arabischstämmigen Ärzten in Deutschland.
  • Zugang zu arabischstämmigen Ärzten in Deutschland
  • Kulturelle und sprachliche Expertise
Chris Dietrich
Politischer Berater Wirtschaftsforum Deutschland Berlin
Erfahrener Kommunikationsexperte mit exzellentem Netzwerk in der Berliner Politik.
  • Unterstützung organisatorischer Aspekte
  • Verantwortung für Public Relations
  • Interaktion mit politischen Entscheidungsträgern
Kulturelle Kompetenz

Einzigartiger Vorteil: Mit Dr. Ahmed Galal und Yaman Damaa verfügen wir über herausragende Expertise für Aktivitäten im arabischen Raum. Ihre muttersprachlichen Kenntnisse ermöglichen einen raschen Vertrauensaufbau zur syrischen Zielgruppe.
Sprachkompetenz
Arabisch als Muttersprache für authentische Kommunikation
Vertrauensaufbau
Gemeinsame kulturelle Wurzeln als Katalysator
Kulturverständnis
Überwindung kultureller Barrieren durch Insiderwissen
Kontakt und nächste Schritte
NuroVia eG
Neuer Wall 80
20354 Hamburg
Deutschland
Kontakt:
Michael Kosel
m.kosel@nurovia.com
01722001595
wOliver Krenzer
o.krenzer@nurovia.de
016099629850
Yaman Damaa
y.damaa@nurovia.de
015212928954
01
Kontaktaufnahme
Vereinbaren Sie ein Erstgespräch
02
Detailplanung
Gemeinsame Entwicklung der Umsetzungsstrategie
03
Programmstart
Beginn Plan Juli 2026
Impressum
Unternehmensdaten
NuroVia eG
Neuer Wall 80
D-20354 Hamburg
Vertretung und Bevollmächtigte
Vertreten durch den Vorstand:
Michael G. Kosel
Oliver Krenzer
Bevollmächtigter:
Yaman Damaa
Register & Steuernummer
Eingetragen im Genossenschaftsregister Hamburg
GenoReg. 1194
Steuernummer:
DE123456789
Aufsicht & Verantwortung
Zuständiger Prüfungsverband:
GVDL e.V. Chemnitz
Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 RStV:
Michael G. Kosel